RadioSolidarnOST » Emisija #38

Früher war Zrenjanin eine Industriestadt. Doch seit dem Ende von Jugoslawien ging es auch mit Zrenjanin den Bach runter. Nun soll der Stadt auch noch ihr Name genommen werden. Denn Žarko Zrenjanin, der Namenspatron, war ein Partisan und Kommunist. Dagegen hat sich der klassenbewusste Teil der Bevölkerung zusammengeschlossen. Denn der Angriff auf Zrenjanin ist nicht nur ein erneuter Akt des antikommunistischen Geschichtsrevisionismus, sondern soll auch von den realen Verschlechterungen des Kapitalismus ablenken, die die Stadt und ihre Bewohner_innen in den vergangenen Jahren ausgesetzt sind. So gibt es kein sauberes Trinkwasser und die Fabriken werden eine nach der anderen geschlossen. Wir haben mit Branislav Markuš vom Zrenjaniner Sozialforum darüber gesprochen. Das Interview mit ihrem auf Naški haben wir mit online gestellt.

Interview mit Branislav Markuš auf Naški:

Die nächste Sendung hört ihr:
25. April ’18 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

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