Radio SolidarnOST » Emisija #27 am 26. April

Radio SolidarnOST » Emisija #27 am 26. April

»Gegen die Diktatur« oder »Rücktritt« lauten die Forderungen auf den Protesten in Serbien. Seit der Wahl von Aleksandar Vučić zum Präsidenten gehen überall im Land Tausende Menschen gegen die Herrschaft von Vučić und Co. auf die Straße. Am 26. April wollen wir uns bei unserer nächsten Sendung von RadioSolidarnOST den Protesten widmen. Warum demonstrieren vor allem junge Menschen und was ist die Perspektive des Protests? RadioSolidarnOST könnt ihr wie immer auf PiRadio hören.

Und wie immer gibt es Infos aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, linke Blickwinkel aufs Geschehen und die beste Musik jenseits des Balkan-Gedudels.

26. April ’17 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

Alle vorherigen Sendungen von RadioSolidarnOST findet ihr hier.

Radio SolidarnOST » Emisija #26

Radio SolidarnOST » Emisija #26 am 22. März

Am 22. März könnt ihr auf PiRadio die 26. Sendung von RadioSolidarnOST hören. Diesmal beschäftigen wir uns mit der Situation in Mazedonien. Dort mobilisieren rechte Kräfte gegen eine Koalition von Sozialdemokraten und albanischen Parteien. Außerdem werden wir über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Serbien sprechen und erfahren, warum der Belgrader Zoo in Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte und die Farbe Weiß diesmal eine ganz besondere Bedeutung hat.

Und wie immer gibt es Infos aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, linke Blickwinkel aufs Geschehen und die beste Musik jenseits des Balkan-Gedudels.

22. März ’17 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

Alle vorherigen Sendungen von RadioSolidarnOST findet ihr hier.

Radio SolidarnOST » Emisija #25

Radio SolidarnOST » Emisija #25 am 22. Februar

Am 22. Februar könnt ihr auf PiRadio die 25. Sendung von RadioSolidarnOST hören. Diesmal gibt es einen Bericht von der Demo von »Ne da(vi)mo Beograd« am vergangenen Mittwoch. Außerdem geht es um die neue arte-Doku »Bosnien und Kosovo – Europas vergessene Protektorate«, die am Mittwoch zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wird. Und wie immer gibt es Infos aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, linke Blickwinkel aufs Geschehen und die beste Musik jenseits des Balkan-Gedudels.

22. Februar ’17 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

Alle vorherigen Sendungen von RadioSolidarnOST findet ihr hier.

Radio SolidarnOST » Emisija #24

Radio SolidarnOST » Emisija #24

In der 24. Sendung von RadioSolidarnOST haben wir uns mit den anhaltenden Geschichtsrevisionismus in Kroatien und der Situation von Geflüchteten in Serbien auseinandersetzt.

In der kroatischen Stadt Šibenik hatte ein Schuldirektor die Ausstellung zum Leben von Anne Frank und den Zweiten Weltkrieg verboten, weil die Schau die Rolle der faschistischen Ustaša zu negativ und die der Partisanen als zu positiv dargestellt haben soll. Wir haben darüber mit der einem Aktivisten der Antifa Šibenik und Lovorka Šošić vom Centre for Peace Studies gesprochen.

Hier findet ihr die von der Antifa Šibenik initiierte und im Interview erwähnte Petition gegen den Rektor der Technischen Mittelschule.

Die nächste Sendung von RadioSolidarnOST könnt ihr am 25. Februar ’17 um 19 Uhr bei PiRadio auf 88,4 MHz in Berlin, 90,7 MHz in Potsdam oder online hören.

Viel Spaß beim Nachhören!

RadioSolidarnOST » Emisija #24

Radio SolidarnOST » Emisija #24 am 25. Januar

Am 25. Januar könnt ihr au PiRadio die 24. Sendung von RadioSolidarnOST hören. Und wie jedes Mal gibt es viele Infos aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, linke Blickwinkel aufs Geschehen und die beste Musik jenseits des Balkan-Gedudels.

25. Januar ’17 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

Alle vorherigen Sendungen von RadioSolidarnOST findet ihr hier.

Veranstaltung: Fußball, Antifa und Politik

Veranstaltung: Fußball, Antifa und Politik

coys5rzu8aelafxSeit zwei Jahren engagiert sich der NK Zagreb 041 für Antifaschismus und gegen Rassismus, Homophobie und Korruption in Kroatiens Hauptstadt. Der Verein ist damit der erste antifaschistische Fußballklub des Landes und Teil des internationalen Alerta-Netzwerks. Er befindet sich komplett im Besitz der Fans und Spieler, alle Entscheidungen werden gleichberechtigt von der Vollversammlung getroffen.

Doch es sind widrige Umstände für linke Fußballfans. Die Fankultur ist in ganz Ex-Jugoslawien von einer rechten Hegemonie geprägt. Nationalismus, Homophobie und teilweise offener Neonazismus sind bei nicht wenigen größeren Spiel anzutreffen.

Anlässlich des zweijährigen Bestehens des Vereins besucht uns eine Delegation von NK Zagreb 041 und wird uns von der erste Saison, der kroatischen Fankultur und dem Verhältnis von Fußball und Politik im und außerhalb des Stadions berichten. Außerdem werden wir den Stand von Fußball und linker Politik im ehemaligen Jugoslawien beleuchten. Dafür haben wir Martin Blasius eingeladen, der sich in einem Forschungsprojekt mit »Fußball im jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus« beschäftigt.

Die Einnahmen aus dem Abend gehen an antifaschistische Fans aus Kroatien.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Gesellschaftsspiele e.V. und der Kampagne SolidarnOST im Rahmen einer von engagierten Babelsbergern ausgedachten Veranstaltungsreihe, die am 1. Dezember in Potsdam beginnt.

Dienstag, 6. Dezember, 19 Uhr, Baiz, U-Bf. Senefelder Platz

Es diskutieren:

  • Goran Malic (NK Zagreb 041)
  • Martin Blasius (Forschungsprojekt: »Fußball im Jugoslawischen Selbstverwaltungssozialismus« an der HU Berlin)

Radio SolidarnOST » Emisija #22

Radio SolidarnOST » Emisija #22

In der 22. Sendung von RadioSolidarnOST haben wir uns mit der Situation bei der unter Arbeiterverwaltung stehenden Medikamentenfabrik »Jugoremedija« beschäftigt. Die Firma wurde Mitte November für bankrott erklärt.

Außerdem haben wir uns mit Tamara vom »Roma Forum Serbia« über die Lage in Serbien, den Aktivitäten ihrer Gruppe sowie die deutsche Einstufung Serbiens als »sicheres Herkunftsland«.

Die nächste Sendung von RadioSolidarnOST könnt ihr am 21.Dezember ’16 um 19 Uhr bei PiRadio auf 88,4 MHz in Berlin, 90,7 MHz in Potsdam oder online hören.

Viel Spaß beim Nachhören!

Radio SolidarnOST » Emisija #22

Radio SolidarnOST » Emisija #22 am 23. November

Einiges ist neu in der Berliner Radiolandschaft. PiRadio sendet seit Anfang Oktober von Montag bis Freitag im 24-Stunden-Betrieb. Das hatte einige organisatorische Umstellungen nötig gemacht. Deswegen fiel im Oktober die Sendung von RadioSolidarnOST aus. Doch nun sind wir zurück. Ab November sind wir alle vier Wochen mittwochs ab 19 Uhr für eine Stunde auf der Frequenz 88,4 MHz in Berlin zu hören.

In der kommenden Sendung werden wir uns mit der Situation der selbstverwalteten Medikamenten-Fabrik Jugoremedija beschäftigen, die von einem Gericht Anfang November bankrott erklärt wurde. Außerdem widmen wir uns den Putschgerüchten in Montenegro sowie der deutschen Lüge von den »sicheren Herkunftsländern«.

23. November ’16 | 19:00 – 20:00 Uhr | PiRadio
Berlin: 88,4 MHz | Potsdam: 90,7 MHz | online

Alle vorherigen Sendungen von RadioSolidarnOST findet ihr hier.

Soli-Party von »Alle bleiben!« am 29.10.

Soli-Party von »Alle bleiben!«

122-716x1024Die Kampagne »Alle bleiben!« lädt am Samstag, 29. Oktober, zur Soli-Party ins Zielona Gora. Neben Infos zu aktuellen Protesten von Roma wird auch der Film »The Awakening« zur Lebensrealität abgeschobener Roma gezeigt.

Danach gibt es ein Konzert von Rolling Hopp (Roma-Hip-Hop) und anschließend laden Djans zum Tanzen ein.

Soli-Party für »Alle bleiben!«
Sa., 29.10. | 20 Uhr | Zielona Gora | Grünbergerstr. 73 | Berlin-Friedrichshain
Filmführung »The Awakening«
Konzert Rolling Hopp

 

Alle bleiben: Rom*nja zwischen Asylrechtsverschärfung und Widerstand

Alle bleiben: Rom*nja zwischen Asylrechtsverschärfung und Widerstand

14543717_630414537120755_1327947680501687776_oAls im letzten Jahr Hunderttausende von Geflüchteten die Grenze zur EU übertraten und die Situation an den Außenposten der Union unhaltbare Ausmaße angenommen hat, wurde von der deutschen Bundesregierung eine neue Art der Willkommenskultur ausgerufen. Noch während Angela Merkel Geflüchtete umarmte und Selfies mit ihnen knipste, arbeitete das Bundesinnenministerium auf Hochtouren an weiteren Gesetzesverschärfungen, die den Aufenthalt und Zuzug von Migrant*innen nachhaltig erschweren sollten. Neue, schärfere Abschieberegelungen wurden auf den Weg gebracht und von der Großen Koalition verabschiedet.

Nicht erst seit letztem Jahr befassen sich deutsche Politiker*innen mit der Ausgrenzung und Abschottung vor unliebsamen Zuwander*innen. Bereits im Jahr 2014 wurde ein Gesetz verabschiedet und vom Bundesrat mit den Stimmen der Grünen abgesegnet, in dem die sogenannten Westbalkanstaaten Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina zu sicheren Herkunftsländern erklärt wurden. Diese Gesetzesverschärfung richtete sich damals vornehmlich gegen Rom*nja, die aus diesen Staaten nach Deutschland kamen, um vor Elend, Ausgrenzung und systematischer Diskriminierung zu fliehen. Obgleich diese Tatsachen allgemein bekannt sind, zog es die deutsche Politik vor, die ankommenden Rom*nja als Wirtschaftsflüchtlinge zu verunglimpfen und so einen Trennungsstrich zwischen guten und schlechten Geflüchteten zu ziehen, zwischen all jenen, die nach Ansicht der Bundesregierung ein Anrecht darauf hätten, zu bleiben und all den anderen, die man offensichtlich schnellstmöglich wieder loswerden will.

In der Zwischenzeit ist viel passiert, doch die Diskriminierung nimmt kein Ende. In Bayern wurden spezielle Aufnahmezentren für Rom*nja errichtet, um Abschiebungen schneller und effektiver durchführen zu können, verbunden mit Gesetzesverschärfungen, die mehrjährige Einreiseverbote beinhalten. 2015 wurden auch die restlichen Balkanstaaten Albanien, Kosovo und Montenegro zu sicheren Herkunftsländern erklärt, was das individuelle Grundrecht auf Asyl fast vollständig aushebelt. Tausende von Rom*nja wurden seitdem wieder auf deutschem Boden in Lagern inhaftiert und Tausende wurden abgeschoben, selbst wenn sie schon seit Jahren in Deutschland lebten und in den dortigen Ländern keine Lebensgrundlage vorfinden.

Gegen all diese Maßnahmen formierte sich innerhalb der Rom*nja-Communities selbstorganisierter Widerstand.

Wir sprechen an diesem Abend mit Kenan Emini über die aktuellen Proteste in Bamberg, Regensburg und Berlin sowie mit Isidora Randjelović über Alltagsrassismus und den Zusammenhang zwischen einer fehlenden Erinnerungskultur und der gegenwärtigen strukturellen Diskriminierung von Rom*nja.

Veranstaltung
Alle bleiben: Rom*nja zwischen Asylrechtsverschärfung und Widerstand
Do., 13. Oktober | 19.30 Uhr | Regenbogenfabrik
Lausitzer Straße 22 | Berlin | U-Bf. Görlitzer Bahnhof

Die Veranstaltung wird präsentiert vom »Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht« in Zusammenarbeit mit »Alle bleiben!« und SolidarnOST und ist Teil der Kritischen Orientierungswoche der FU Berlin.

Der Eintritt ist wie immer kostenlos, eine Spende ist jedoch für unsere weitere Arbeit gern gesehen.